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	<title>Read the fucking manual</title>
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	<description>Der Linux-Blog schlechthin!</description>
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		<title>Welche Unix-Varianten gibt es?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 16:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Unix-Pinguin-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Unix Pinguin" title="Unix Pinguin" /></p>Die Urform von Unix ist ein für die Benutzung durch mehrere Benutzer konzipiertes Betriebssystem, das im Jahr 1969 entwickelt wurde. Auf Grund der freien Verfügbarkeit und Änderbarkeit des Quellcodes sind im Laufe der Zeit zahlreiche direkte Unix-Derivate, also abgewandelte Formen des originalen Betriebsystems Unix, und unixoide (unixartige) Betriebssysteme, die mit eigenem Quelltext nach dem Vorbild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Unix-Pinguin-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Unix Pinguin" title="Unix Pinguin" /></p><p><strong>Die Urform von Unix ist ein für die Benutzung durch mehrere Benutzer konzipiertes Betriebssystem, das im Jahr 1969 entwickelt wurde. Auf Grund der freien Verfügbarkeit und Änderbarkeit des Quellcodes sind im Laufe der Zeit zahlreiche direkte Unix-Derivate, also abgewandelte Formen des originalen Betriebsystems Unix, und unixoide (unixartige) Betriebssysteme, die mit eigenem Quelltext nach dem Vorbild von Unix entwickelt wurden, entstanden. Unter den echten Unix-Derivaten sind heute Mac OS X von Apple und seine Abwandlungen am populärsten. Das bekannteste und verbreitetste unixartige Betriebssystem ist Linux mit all seiner Vielfalt unterschiedlicher Distributionen. UNIX-Systeme sind im Grunde Kommandozeilen-Betriebssysteme, ähnlich wie MS-DOS, denen aber eine grafische Benutzeroberfläche übergestülpt wurde. Eine technische Besonderheit von Unix ist, dass alles, auch Geräte, wie Dateien angesprochen werden. Es gibt keine Laufwerksbuchstaben, und die Adresse eines Gerätes ist formal nicht von der einer Datei oder eines Verzeichnisses zu unterscheiden. Allgemein durchgesetzt hat sich diese Art der Adressierung im Internet.</strong></p>
<h2>Das Ur-Unix und seine Derivate</h2>
<p>Die ursprüngliche Schreibweise des Namens war &#8220;Unics&#8221; und wurde erst später in &#8220;Unix&#8221; geändert. Es handelt sich um eine Marke der Open Group, eines Zusammenschlusses der ursprünglichen Entwickler. Für zertifizierte Systeme, die vor allem in den 1970er und 80er Jahren eine Bedeutung hatten, wird der Name in Großbuchstaben, also &#8220;UNIX&#8221; geschrieben, während die Schreibweise &#8220;Unix&#8221; für nicht zertifizierte Weiterentwicklungen Verwendung findet. Das erste bedeutende Unix-Derivat war das von der Universität Berkeley herausgegebene BSD, das ähnlich wie DG/UX aus einem zertifizierten UNIX hervorging. Noch heute spielen beispielsweise HP-UX, AIX, IRIX und Solaris bzw. OpenSolaris eine gewisse Rolle. Die größte Rolle unter den heutigen direkten Weiterentwicklungen spielt Mac OS X als das Betriebssystem für Macintosh-Computer der Firma Apple, und ist vor allem bei der professionellen Grafik- und Videobearbeitung seit langem von Bedeutung. Hierauf beruhen auch die standardmäßigen Betriebssysteme für iPhone, iPod, iPad und Apple TV.</p>
<h2>Unixartige Betriebssysteme</h2>
<p>Einige Betriebssysteme sind zwar keine direkten Modifikationen des originalen UNIX und somit sozusagen keine historischen Nachkommen des Originals, haben aber die gleichen, als POSIX bezeichneten Funktionen eingearbeitet und werden deshalb als unixartige oder unixoide Betriebssysteme zur selben Familie gezählt. Die unixoiden Betriebssysteme bestehen komplett aus einem eigenen Code, der nichts vom Original-Unix enthält. Das schon oben erwähnte Betriebssystem BSD, welches zuerst ein zertifiziertes UNIX war und sich dann als Unix-Derivat weiter entwickelte, wurde in den 1990er Jahren schließlich so weit umgeschrieben, dass es in der letzten Version keinen Originalcode mehr enthält und somit unixoid wurde. Aus einem Unix-Klon namens Minix aus den 80er Jahren entstand 1991 Linux, welches heute wegen der großen Zahl von Distributionen und alternativen Benutzeroberflächen das vielgestaltigste Betriebssystem ist. Neben einer größeren Anzahl bekannterer Distributionen, die von großen Distributoren gepflegt werden, gibt es von diesen wiederum unzählige kleinere Abwandlungen für besondere Zwecke. Verbreitete Benutzeroberflächen wie Gnome oder KDE gibt es inzwischen auch in Abwandlungen für Netbooks, und ferner gibt es eine Reihe weiterer alternativer Oberflächen, wie zum Beispiel Xfce oder LXDE. Während Linux auf heimischen Computern trotz seiner Vielfalt eher eine Randerscheinung ist, spielt es vor allem als Betriebssystem für Internet-Server schon seit langer Zeit eine große Rolle. </p>
<p>Picture: Deminos &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Tipps für Linux Anfänger &#8211; Der erfolgreiche Start mit dem freien System</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="200" height="300" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Frau-am-Laptop-200x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Erfolg am PC" title="Erfolg am PC" /></p>Der Umstieg auf Linux erscheint vielen Nutzern als zu kompliziert. Jedoch ist es im Grunde genommen ganz einfach, mit dem freien System zu starten. Fast jede moderne Hardware wird unterstützt. Dementsprechend kann der Einstieg mit einer Linuxdistribution schnell gelingen. Um Linux erst einmal auszuprobieren empfiehlt sich der Einsatz einer sogenannten Live CD. Davon gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="200" height="300" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Frau-am-Laptop-200x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Erfolg am PC" title="Erfolg am PC" /></p><p><strong>Der Umstieg auf Linux erscheint vielen Nutzern als zu kompliziert. Jedoch ist es im Grunde genommen ganz einfach, mit dem freien System zu starten. Fast jede moderne Hardware wird unterstützt. Dementsprechend kann der Einstieg mit einer Linuxdistribution schnell gelingen. Um Linux erst einmal auszuprobieren empfiehlt sich der Einsatz einer sogenannten Live CD. Davon gibt es verschiedene Distributionen. Empfehlenswert für den Anfang sind die Distributionen Ubuntu und Knoppix. </strong></p>
<h2>Live CD starten und Linux ausprobieren</h2>
<p>Um den Rechner mit der Live CD zu starten, legen Sie einfach am Anfang, wenn Sie den PC starten sofort die Live CD ein. Dann haben Sie über ein Auswahlmenü die Möglichkeit, direkt von der CD zu starten. Markieren Sie den Start von CD und drücken Sie &#8220;Enter&#8221;. Im Anschluss bootet Linux direkt von CD. Der Start kann dabei etwas länger dauern. Direkt im Anschluss sehen Sie den Desktop und haben so die Möglichkeit zu testen, ob Ihre Hardware unterstützt wird. Besonders wichtig ist diese Option auch, um ein Gefühl für den Desktop zu bekommen und zu testen, ob Ihre WLAN Karte unterstützt wird. In Laptops dürfte es da in der Regel kein Problem geben, besonders wenn der verbaute Prozessor in Ihrem System von Intel stammt. Dann wird die WLAN Karte direkt unterstützt.</p>
<h2>Testen, welche Software verfügbar ist</h2>
<p>Machen Sie sich vor dem Wechsel auf Linux klar, ob alle Ihre alltäglichen Anwendungen oder zumindest ein vollwertiger Ersatz dafür verfügbar ist. Nutzen Sie Ihren Rechner nur, um im Internet zu surfen, Musik zu hören, Filme zu schauen und ein bisschen Textverarbeitung machen dürften Sie ohne Probleme mit Linux zurechtkommen. Für komplexere Multimediaanwendungen empfiehlt sich eine spezifische Distribution wie Ubuntu Studio, die direkt auf den Einsatz von Multimedia Anwendungen vorbereitet ist und auch im professionellen Rahmen bereits zum Einsatz kommt. Auch sollten Sie testen, ob Ihre Medien, die Sie im alltäglichen Nutzen, egal ob DVDs, Mp3&#8242;s oder auch andere Dateien perfekt unter Linux funktionieren. Meistens schlägt Ihnen die Distribution die passenden Codecs, also Übersetzungsdateien für die jeweiligen Medien gleich vor. Alle diese Dinge können Sie direkt mit der Live CD testen.</p>
<h2>Linux installieren ist kinderleicht</h2>
<p>Je nachdem welche Distribution Sie nutzen wollen ist die Installation auch für Anfänger auch ohne Probleme machbar. Besonders einfache Installationsroutinen bieten Suse Linux, Ubuntu und auch Knoppix. Hier benötigen Sie jeweils nur einige Standardangaben wie die Uhrzeit, die Art Ihrer Tastatur und ob sie Ihre Festplatte teilen wollen. Der Vorteil der Teilung der Festplatte ist, dass Sie parallel Windows weiterverwenden können. Haben Sie getestet, ob alle Anwendungen, die Sie nutzen auch für Linux verfügbar sind können Sie jedoch überlegen, ob Sie komplett auf Linux umsteigen. Die Vorteile sind in den meisten Fällen eine schnellere Nutzung, auch eine leichtere Bedienung und zum anderen auch eine höhere Sicherheit vor Viren und Hackern. </p>
<h2>Windows Anwendungen in Einzelfällen auch unter Linux</h2>
<p>Haben Sie eine Anwendung, die Sie in jedem Fall brauchen, die aber nur für Windows verfügbar ist, so können Sie testen, ob die Anwendung auch unter Linux läuft. Mit Hilfe des Emulators Wine können viele Anwendungen, die nur unter Windows laufen vielleicht auch unter Linux zum Laufen bringen. Die Software gaukelt dem Programm dabei eine Windowsinstallation mit Direct X Unterstützung vor und kann so viele Programme auch nativ unter Linux zum Laufen bringen. Die Programme werden auch im Startmenü wie eine richtige Linux Anwendung gelistet. </p>
<p>Bildquelle: Jasper Grahl &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Linux vs. Windows &#8211; Was Linux bietet</title>
		<link>http://www.readthefuckingmanual.info/2011/08/linux-vs-windows-was-linux-bietet/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 15:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Mann-Tastatur-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Mann am Computer" title="Mann am Computer" /></p>Das Betriebssystem Linux fristet bereits seit es besteht auf den heimischen Computern eher ein Schattendasein. Lediglich ein Prozent der gesamten Weltbevölkerung nutzt das freie Betriebssystem auf dem PC. Vorwiegend in IT Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen wird das Linux genutzt, weil es dort einige Vorzüge mit sich bringt. Auch auf Tablet PCs und auf jedem Android [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Mann-Tastatur-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Mann am Computer" title="Mann am Computer" /></p><p><strong>Das Betriebssystem Linux fristet bereits seit es besteht auf den heimischen Computern eher ein Schattendasein. Lediglich ein Prozent der gesamten Weltbevölkerung nutzt das freie Betriebssystem auf dem PC. Vorwiegend in IT Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen wird das Linux genutzt, weil es dort einige Vorzüge mit sich bringt. Auch auf Tablet PCs und auf jedem Android Smartphone kommt die Basis von Linux zum Einsatz. Doch auch auf dem heimischen PC kann das System seine Vorteile haben.</strong></p>
<h2>Sicher im Internet mit Linux</h2>
<p>Einmal installiert bietet Linux, je nach Distribution, eine ganze Menge mitgelieferte Software und zum anderen auch ein sehr sicheres System. So fällt auf, dass Linuxnutzer wenig mit Viren zu kämpfen haben. Der Großteil der Computerviren oder auch Trojaner sind für den PC programmiert worden. Linuxnutzer können beruhigt auch ohne AntiViren Software im Internet surfen. Auch eine Firewall ist in den meisten Fällen nicht möglich, da Linux lediglich auf wenige Bereiche des Systems den Zugriff erlaubt und so ein Angreifer nur bei Kenntnis des Passwortes tiefer ins System eingreifen kann. Den Zugriff auf einzelne Bereiche des Systems wird dabei voll durch den Nutzer unter Eingabe des Passwortes erlaubt. Linux stellt somit gegenüber Windows ein sichereres System zur Verfügung.</p>
<h2>Viele Anwendungen sind auch für Linux erhältlich</h2>
<p>Der Computer-Nutzer muss sich auch nicht unbedingt in allen Belangen umstellen. Eine Vielzahl an Progremmen, die es für Windows gibt, gibt es in der Regel auch für Linux. Die Grundausstattung für Betriebssysteme wie viele Browser, Office Suiten, Reader, Videoplayer und Audioplayer sind für viele Distributionen erhältlich. Die Software ist dabei ebenso wie für Windows kostenfrei und kann meistens aus dem Softwarecenter des jeweiligen Systems geladen werden. Bekannte Vertreter für Linux sind der Browser Firefox, OpenOffice, Adobe Acrobat Reader, Adobe Flash, sowie der VLC Player. Ist eine Software mal nicht unter Linux erhältlich, so können Sie alternative freie Software aus Softwaredatenbanken herunterladen und finden. </p>
<h2>Freie Software wird nicht von Großkonzernen überwacht</h2>
<p>Ein weiterer Vorteil des freien Betriebssystems: Es gibt keine Spionage. Während man Systemen wie Windows oder auch Mac Os Spionage des eigenen PCs durch die Hersteller nachsagt, wird Linux durch viele Programmierer weltweit programmiert und ist dabei auf Datenschutz bedacht. Ohne ausdrückliche Zustimmung des jeweiligen Nutzers werden keine Daten an externe Anbieter geschickt. Ein Hintertürchen könnte sich jedoch durch die Installation von Anwendungen wie beispielsweise des Google-Browsers Chrome ergeben, da dieser Nutzerdaten an Google übermittelt. Im Allgemeinen ist die Benutzung von Linux jedoch ohne irgendwelche Hintertürchen möglich.</p>
<h2>Verschiedene Desktops und volle Anpassung möglich</h2>
<p>Während Windows vorwiegend auf ein festes Design setzt, was nur wenig angepasst werden kann sind unter Linux nicht nur verschiedene Designs, sondern auch verschiedene programmierte Desktops möglich. Zur Auswahl gibt es Chrome, einen sehr modern gestalteten Desktop, Gnome, XFC, Window Maker und unter Ubuntu noch zusätzlich der Unity Desktop. Je nachdem wie gut Sie sich unter Linux auskennen und zudem auch noch wie stark Ihr PC ist, können Sie unter den verschiedenen Desktops wählen und sich so das optimale für Ihren PC gönnen. Die Desktops sind in den Distributionen in der Regel leicht auswählbar und nachinstallierbar. </p>
<p>Bildrechte: Lincoln Rogers &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Linux: Ein Kernel &#8211; zahlreiche Distributionen</title>
		<link>http://www.readthefuckingmanual.info/2011/07/linux-ein-kernel-zahlreiche-distributionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 15:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="199" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Kernel-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Kernel" title="Kernel" /></p>Linux ist nur die Bezeichnung für den von Linus Torvalds betriebenen Kern des Betriebssystems den Kernel: Linux gibt es also lediglich nur einmal. Erst mit einer anderen Software kann das Betriebssystem entstehen. Man benötigt eine C-Bibliothek, eine grafische Oberfläche, Systemwerkzeuge und andere Bausteine. Diese Zusammenstellungen bezeichnet man gemeinhin als Distributionen, die auch als Linux-Varianten bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="199" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Kernel-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Kernel" title="Kernel" /></p><p><strong>Linux ist nur die Bezeichnung für den von Linus Torvalds betriebenen Kern des Betriebssystems den Kernel: Linux gibt es also lediglich nur einmal. Erst mit einer anderen Software kann das Betriebssystem entstehen. Man benötigt eine C-Bibliothek, eine grafische Oberfläche, Systemwerkzeuge und andere Bausteine. Diese Zusammenstellungen bezeichnet man gemeinhin als Distributionen, die auch als Linux-Varianten bekannt sind. Der Kernel ist aber bei allen Distributionen immer gleich. Man findet unter anderem auch die Bezeichnung GNU-Linux. Diese Bezeichnung wird von dem Gründer des GNU-Projektes bevorzugt, denn viele markante Bausteine der zahlreichen Linux-Distributionen haben hier ihren Ursprung und wurden sukzessive weiter entwickelt. </strong></p>
<h2>Distributoren stellen die Linux-Varianten zusammen</h2>
<p>Die Distributionen werden von den Distributoren zusammengestellt. Red Hat, Ubuntu, Suse, Debian sind einige dieser Linux-Varianten und die bekanntesten. Linux selbst ist kostenfrei. Die einzelnen Distributionen kann man auf DVD bestellen. Diese sind kostenpflichtig.<br />
Es gibt eigentlich unzählige Linux-Distributionen. Man spricht in Fachkreisen von einer Zahl, die bei ungefähr 600 Varianten liegen soll. Davon sind rund 350-450 aktiv. Die Zahl ist jedoch sehr vage, denn fast täglich erscheinen neue Varianten. </p>
<h2>Drei große Distributions-Gruppen</h2>
<p>Die Distributionen kann man grob in drei Gruppen aufteilen: Zu der Debian-Gruppe gehören das auf Server und professionellere Anwender abgestimmte Debian GNU/Linux. Auf diesem wieder begründet das von Canonical betriebene Ubuntu.<br />
Die Red-Hat-Gruppe beinhaltet die Distributionen, die die von Red Hat betriebenen und subventionierten Fedora-Projektes beinhalten. Zugleich fällt auch das auf die Fedora aufbauenden Red Hat Enterprises Linux unter diese Gruppe. Die Suse-Gruppe führt die von Novell subventionierten Open-Suse-Gruppen unter sich, sowie die darauf abgestimmte Distribution Suse Linux Enterprise. Diese Distribution gibt es in einer Desktop Variante, die sich SLED nennt und in einer Servervariante, der SLES.<br />
SLED, SLES und RHEL werden mehr als fünf Jahre gepflegt, wenn man sie kostenpflichtig erwirbt. </p>
<h2>Unterscheidung durch distributionsspezifische Softwaredepots</h2>
<p>Die Linux-Distributionen unterscheiden sich in den Designs und durch distributionsspezifische Softwaredepots. Auch die verschiedenen Installationsprogramme und Konfigurationen sind Unterscheidungsmerkmale zwischen Fedora, Ubuntu, Debian, und Open-Suse. Die Software beruht dabei immer auf dem gleichen Kernel, dem X-Server, der C-Bibliothek, den GNU-Tools, der Python-Interpreter, dem Gnome und KDE.<br />
Die einzelnen Distributoren bauen zahlreiche Zusatzfunktionen ein. Das kann zum Beispiel ein Treiber sein, der noch nicht im offiziellen Kernel eingebaut ist.<br />
Es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber auch zahlreiche feine und kleine Unterschiede bei den Variationen. Deshalb kann man nicht plötzlich wechseln, sondern benötigt einige Zeit, um sich einzuarbeiten. Dabei kommt es auch vor, dass die Hardware, die bei einer Distribution problemlos konfiguriert wurde bei einer anderen Distribution nicht oder nur mit erheblichem Aufwand läuft.<br />
Einsteiger sollten zu Beginn die Distribution wählen, bei der sie am einfachsten unterstützt werden können. Hier leistet Fedora gute Dienste, wenn man Kontakte zu dieser Gruppe hat.<br />
Opensuse ist hier in Deutschland am bekanntesten. Hier ist es leicht, in den einschlägigen Foren Artikel zu finden, die weiter helfen. Auch Ubuntu ist sehr einfach für Einsteiger und erfreut sich in Foren immer mehr an Beliebtheit, sodass auch hier eine Hilfe schnell zu erhalten ist.<br />
Man kann schon von verschiedenen Betriebssystemen sprechen. Gemeinsam haben diese nur die Nutzung des gleichen Kernel. Smartphones, die den Linux-Kernel benutzen, bedienen sich auch Bausteinen, die bei den bekannten PCs verwendet werden. </p>
<p>Image: pixeltrap &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Geschichte des Betriebssystems Linux</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 15:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ping</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="199" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Betriebssystem-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Betriebssystem" title="Betriebssystem" /></p>Im Jahr 1991 begann Linus Torvalds in der finnischen Hauptstadt Helsinki damit, eine Terminal Emulation zu entwickeln um seinen Computer besser zu verstehen. Nach einiger Zeit fiel ihm auf, dass sein System immer größere Ähnlichkeiten mit einem vollständigen Betriebssystem aufwies. In einer Usenet Gruppe kündigte er es danach als Minix, comp.os.minix an. Für Interessierte sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="199" src="http://www.readthefuckingmanual.info/wp-content/uploads/2011/09/Betriebssystem-300x199.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Betriebssystem" title="Betriebssystem" /></p><p><strong>Im Jahr 1991 begann Linus Torvalds in der finnischen Hauptstadt Helsinki damit, eine Terminal Emulation zu entwickeln um seinen Computer besser zu verstehen. Nach einiger Zeit fiel ihm auf, dass sein System immer größere Ähnlichkeiten mit einem vollständigen Betriebssystem aufwies. In einer Usenet Gruppe kündigte er es danach als Minix, comp.os.minix an. Für Interessierte sollte das System im September 1991 auf einem Server zum Download zur Verfügung stehen. Torvalds damaliger FTP-Server-Administrator war von dem vorgesehenen Namen Freax bzw. Buggix nicht sehr angetan und stellte es deswegen in einem Ordner mit dem Namen Linux auf dem Server zur Verfügung. Am Anfang sprach sich Torvalds gegen diesen Namen aus, aber musste sich nach einer Weile eingestehen, dass der Name besser war als seine Ideen.</strong></p>
<h2>Lizenz verbot kommerzielle Nutzung</h2>
<p>Zu dieser Zeit wurde Linux noch mit einer eigenen Lizenz veröffentlicht, die eine kommerzielle Nutzung nicht erlaubte. Kurze Zeit später änderte Torvalds seine Einstellung und überließ den Entwicklern mehr Freiraum. Im Januar 1992 stellten er und seine Mitautoren Linux unter die GNU GPL. Die GNU GPL ist eine Freie Software Lizenz und machte Linux zu einem freien Betriebssystem. Fortan wurde Linux in die GNU integriert und als das erste freie Betriebssystem zur Verfügung gestellt.<br />
Durch diesen Schritt interessierten sich immer mehr Entwickler an Linux, da es die Verbreitung und Modifizierung einfacher machte. 1996 rief Torvalds einen Wettbewerb ins Leben um ein geeignetes Maskottchen für Linux zu finden. Festgelegt war nur, dass das Maskottchen ein Pinguin sein sollte. Resultat war der, mittlerweile überall bekannte, Tux.</p>
<p>Anfänglich wurde die Bezeichnung Linux nur für den von Torvalds geschriebenen Kernel benutzt. Der Kernel wurde zu Beginn auf Minix verwendet. Erst nach dem Linux unter der GNU GPL vertrieben wurde, integrierte man den Kernel in GNU. Diese GNU Variante avancierte schnell zur meist genutzten Variante, da noch keine anderen funktionierenden freien Kernels zur Verfügung standen.<br />
Als Torvalds und seine Mitstreiter begonnen das gesamte Betriebssystem Linux zu nennen, wollte der Begründer des GNU Projekts, Richard Stallman, den Namen GNU/Linux durchsetzen. Damit sollte gewährleistet werden, dass die Rolle von GNU hervorgehoben wird.<br />
Es folgte ein regelrechter Namensstreit. Die Distributoren und ein Großteil der Entwickler wiesen darauf hin, dass ein großer Teil der Software die mit Linux ausgeliefert wird, nicht aus dem GNU Projekt stammt.</p>
<h2>Linux-Entwicklungen heute</h2>
<p>Torvalds organisiert immer noch die Entwicklung des Linux Kernels. Er ist hierfür bei der gemeinnützigen Linux Foundation angestellt. Die anderen wichtigen Entwickler werden meistens von unterschiedlichen Unternehmen bezahlt.<br />
Um das Betriebssystem für eine große Nutzerzahl interessant zu machen werden andere Projekte in Linux integriert. Die Benutzeroberflächen KDE und GNOME besitzen einen hohen Bedienkomfort. Mittlerweile können auch Anfänger, dank Desktop Distributionen, Linux problemlos installieren und konfigurieren.<br />
Die Entwickler und Nutzer von Linux sind mittlerweile weltweit zu finden. Sie erstellen eigenständig weitere Software rund um Linux, wodurch die Einsatzmöglichkeiten immer vielfältiger werden. Auch die Hersteller bekannter Software stellen immer häufiger spezielle Versionen für Linux her.<br />
Entwickelt wird die freie Software von sowohl bezahlten, als auch ehrenamtlichen Entwicklern. Ein Großteil der Absprache und Organisation findet über das Internet statt. </p>
<p>IMG: pixeltrap &#8211; Fotolia </p>
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